Ausstellung

Eröffnungsveranstaltung am 2. Oktober 2012

Die Ausstellung „Alles unter dem Himmel gehört allen“ wurde am 2. Oktober 2012 offiziell im Rathaus der Stadt Kassel eröffnet. Die Eröffnungsreden hielten der chinesische Botschafter in Deutschland, Shi Mingde, und der amtierende Oberbürgermeister Kassels, Bertram Hilgen. Vor der Eröffnung nahmen die Gäste an einem Rundgang durch die Ausstellung teil, der vom Mit-Kurator Prof. Dr. Klaus Siebenhaar geleitet wurde. Zur Eröffnung sagte Shi:
„Ich bin überzeugt, dass diese Ausstellung ein Fenster für die deutsche Öffentlichkeit eröffnen wird, die zeitgenössische chinesische Kunst kennenzulernen und auch durch Kunst die chinesische Gesellschaft besser zu verstehen.“

Im großen Bürgersaal fand im Anschluss die Performance des chinesischen Künstlerehepaares Feng Jiangzhou und Zhang Lin statt. Mit einem Zitat aus dem 8. Kapitel der Offenbarung des Johannes wurde das Werk mit dem Titel „Mikroverbindung“ eingeleitet:
„Und der erste Engel posaunte: und es ward ein Hagel und Feuer, mit Blut gemengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.“ Auf der Bühne standen das Künstlerehepaar selbst, gemeinsam mit drei weiteren chinesischen Darstellern. Tänzerische Elemente und schauspielerische Interaktion wurden von elektronischer Musik, Lichteffekten und einer mitreissenden Video-Projektion begleitet. In einer apokalyptischen
Atmosphäre erzählten die Künstler eine bedrückende Geschichte der Menschheit, in die sie den Zuschauer einbezogen, um ihn zum Nachdenken und Reflektieren anzuregen.

Im Video-Beitrag der HNA kann man sich einen Eindruck der aufgeführten Performance verschaffen.

Zu den Künstlern der Eröffnungsperformance

Feng Jiangzhou bewegt sich seit Jahren in der chinesischen Kunst- und Musikszene. Seine Frau Zhang Lin gehört zur jungen Generation chinesischer New Media Künstler. Sie kreiert endlose Schleifeninstallationen im Kontext Neuer Medien mithilfe neuester Computertechnologie. Diese werden in Form von animierten Videos präsentiert, wie auch bei der Eröffnung unserer Ausstellung. In digitalen Performances erforscht sie die Interaktionen zwischen menschlichem
Handeln und digitalen Projektionen.

(von Elisabeth Panic)

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