Künstler

WU Daxin

WU Daxin – „Prächtige Tage“ (2012)

WU Daxin – geboren 1969 in Quanzhou, Provinz Fujian
© WU Daxin

WU Daxin beschäftigte sich zu Beginn seiner universitären Karriere mit der japanischen Kunst und zog 2001 nach New York, um noch einen Master in Videokunst mit Schwerpunkt auf Kunstfotografie zu absolvieren.

In seinem künstlerischen Schaffen dominieren die Installation und die Fotografie. In vielen seiner Werke lässt WU Daxin östliche und westliche Symbolik aufeinandertreffen. WU Daxin möchte mit seinen Werken auf Probleme hinweisen und Debatten anstoßen. Ein wichtiges Thema ist für ihn der Klimawandel, den er beispielsweise im Werk „Conspiracy Theory“ aufgreift. Eine langsam schmelzende Eiswand soll auf das sich verschlechternde Ökosystem Pekings hinweisen, die Stadt mit der höchsten CO2-Emission Chinas. Ökologische Belange spielen auch in dem in Kassel ausgestellten Werk eine Rolle.

„Prächtige Tage“ besteht aus einer Solarpanele und einer Flügelkonstruktion, die an einer Säule befestigt und mit einer kleinen Windkraftanlage verbunden sind. Die eigengenerierte Sonnen- und Windenergie speist eine in der Säule eingelassene Batterie, die den beweglichen Flügel mit Strom versorgt und das elektrolumineszente Material des Flügels nachts erleuchten lässt.

WU Daxin – „Prächtige Tage“ (2012)
Größe: 18,2 x 10 m
© WU Daxin

 

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